Der Modifikationsansatz in der Therapie stotternder Schulkinder

Der Modifikationsansatz in der Therapie stotternder Schulkinder
260,00 € *
  • SEM19-06-14-1
  • Kurzübersicht

    Datum:
     14.06.2019 - 15.06.2019

    Uhrzeiten:
    FR 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
    SA 09:00 Uhr - 16:30 Uhr

    Seminarort: ZAB Gütersloh, Haus 21, Hermann-Simon-Straße 7, 33334 Gütersloh

    Referentin:  Claudia Walther; Diplom-Logopädin

    Fortbildungspunkte: 16
Schulkinder sollen sich auch mit einem möglicherweise bestehenbleibenden Stottern als... mehr
Informationen "Der Modifikationsansatz in der Therapie stotternder Schulkinder"

Schulkinder sollen sich auch mit einem möglicherweise bestehenbleibenden Stottern als kompetente und selbstbewusste Sprecher erleben.
Der Modifikationsansatz bietet dafür viele Möglichkeiten: Übungen zur Desensibilisierung, zum Abbau negativer psychischer Reaktionen und der Begleitsymptomatik stehen im Mittelpunkt der Therapie. Dies sind Voraussetzungen, um mittels Modifikationstechniken den Schweregrad und die Häufigkeit von Symptomen zu reduzieren. Die Kinder werden so zu Experten für ihr Stottern und erlangen Handlungskontrolle.
In Anlehnung an das Konzept Schul-KIDS (Sandrieser & Schneider, 2015) stellt die Referentin die konkrete Umsetzung des Modifikationsansatzes vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Gelegenheit, Therapieinhalte auszuprobieren und die verschiedenen Modifikationstechniken in ihrer Umsetzung zu üben.

Ziel des Seminars ist es, einen Handlungsstrang für die Arbeit mit stotternden Schulkindern zu entwerfen, der dann in der Diagnostik und Therapie genutzt werden kann. Die dafür notwendigen Voraussetzungen werden besprochen.

Um einen effektiven Einstieg in das Seminar zu finden, wird folgende Basisliteratur empfohlen:

Sandrieser, P. (2003).
Mini-KIDS – ein Konzept zur direkten Behandlung von Stottern im Kindergartenalter. Forum Logopädie 2 (17). (Steht im Online-Archiv des dbl zum Download bereit)

Sandrieser, P. (2014).
Stottern im Kindesalter (Basisartikel). Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis 2/14, 58-64.

Claudia Walther ist Diplom-Logopädin. Nach ihrer Ausbildung zur Logopädin in Kreischa/Dresden arbeitete sie in einer logopädischen Praxis mit dem Schwerpunkt Stottertherapie. Anschließend absolvierte sie den Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen. In ihrer Diplomarbeit, die u.a. von Dr. Patricia Sandrieser und Peter Schneider betreut wurde, befasste sie sich intensiv mit Stottern im Kindesalter und konzipierte ein Diagnostikinstrument für stotternde Kinder. Zusätzlich ist sie als Referentin für Stottern im Kindesalter sowie in der Supervision und Behandlung stotternder Kinder und Jugendlicher tätig.
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