Alltagsorientiertes Üben bei schweren bis leichten Aphasien - Neurokognitive Grundlagen und ihre praktische Umsetzung beim Üben

Alltagsorientiertes Üben bei schweren bis leichten Aphasien - Neurokognitive Grundlagen und ihre praktische Umsetzung beim Üben
250,00 € *
  • SEM22-07-01
  • Kurzübersicht


    Datum: 08.07.2022 - 09.07.2022 

    Uhrzeiten: 
    FR 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
    SA 09:00 Uhr - 14:30 Uhr 

    Seminarort: CVJM Würzburg

    Referent:  Dr. Ingrid Weng, Klinische Linguistin

    Unterrichtseinheiten zu je 45 Min.: 14
    Fortbildungspunkte: 14 gemäß Anlage 4 zum Vertrag nach § 125 Absatz 1 SGB V über die Versorgung mit Leistungen der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie und deren Vergütung vom 15.03.2021

Im ersten Teil des Seminars erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick darüber,... mehr
Informationen "Alltagsorientiertes Üben bei schweren bis leichten Aphasien - Neurokognitive Grundlagen und ihre praktische Umsetzung beim Üben"
Im ersten Teil des Seminars erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick darüber, welche sprachverarbeitenden und allgemein-kognitiven Prozesse bei der Sprachproduktion und -rezeption ablaufen. Daraufhin soll transparent gemacht werden, in welchem Ausmaß diese bei den verschiedenen Schweregraden der aphasischen Störungen beeinträchtigt sein können und wie sich dies auf einzelne sprachbezogene Alltagsfertigkeiten der Betroffenen auswirken kann.

Im anschließenden Praxisteil wird ein alltagsorientierter Therapieansatz mit klar strukturierten Ablaufplänen für die verschiedenen Schweregrade vorgestellt. Diese enthalten zum einen situationsorientierte sprachfokussierte Übungen, zum anderen Transferübungen, die die Betroffenen durch Verbesserung der sprachlichen und der allgemeinkognitiven Voraussetzungen wieder schrittweise an Teilfertigkeiten des Alltags heranführen und sie so auf elementare Alltagssituationen mit ihren typischen Handlungs- und Entscheidungsmustern vorbereiten sollen.

Methodisches Ziel des Seminars ist, dass die TeilnehmerInnen die Anforderungen des Übungsgeschehens in der Aphasietherapie didaktisch richtig einschätzen, angemessene Übungen auswählen und sie gegebenenfalls an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen anpassen können. Es soll auch transparent werden, warum bestimmte Arten von Übungen bei bestimmten Schweregraden nicht funktionieren können.

Zielgruppe: Für TherapeutInnen, die mit aphasischen PatientInnen arbeiten.

Kurzbiographie von Dr. Ingrid Weng
  • Studium der Germanistik und Slawistik und anschließendes Promotionsstudium in Germanistischer Linguistik an der Universität Tübingen
  • Tätigkeit als DAAD-Lektorin mit den Schwerpunkten Linguistik und Sprachdidaktik im Ausland
  • Absolvierung eines Jahrespraktikums als Sprachtherapeutin an den Kliniken Schmieder in Allensbach („Linguistin im Praktikum“)
  • Seit 1994 Festanstellung als Klinische Linguistin an den Kliniken Schmieder o Seit 1995 Tätigkeit als freiberufliche Dozentin in der LogopädInnenaus- und -weiterbildung
  • Seit 1999 Publikation von Materialien für die Aphasietherapie und von Fachaufsätzen zur Aphasiedidaktik (insbesondere zum „situativen Ansatz“ der Aphasietherapie)
  • Seit 2011 Durchführung von aphasiedidaktischen Fachseminaren für die Weiterbildung von SprachtherapeutInnen
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