Dysphagie – Diagnostik, Befunderstellung und Therapieplanung bei neurogenen Dysphagien unter Rahmenbedingungen von Haus- und Heimbesuchen

Dysphagie – Diagnostik, Befunderstellung und Therapieplanung bei neurogenen Dysphagien unter Rahmenbedingungen von Haus- und Heimbesuchen
80,00 € *
  • SEM22-10-01-1
  • Kurzübersicht


    Datum: 01.10.2022

    Uhrzeiten: SA 09:00 Uhr - 13:30 Uhr

    ZOOM - WebSeminar

    Referent: Sascha Inderwisch (M.A.), Logopäde, Lehrlogopäde

    Unterrichtseinheiten zu je 45 Min.: 5
    Fortbildungspunkte: 2,5 gemäß Anlage 4 zum Vertrag nach § 125 Absatz 1 SGB V über die Versorgung mit Leistungen der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie und deren Vergütung vom 15.03.2021

    Für dieses Seminar können keine Rabatte gewährt werden.

     

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Informationen "Dysphagie – Diagnostik, Befunderstellung und Therapieplanung bei neurogenen Dysphagien unter Rahmenbedingungen von Haus- und Heimbesuchen"

Die Behandlung neurogener Dysphagien geht mit einer hohen Verantwortung der Therapierenden einher und stellt sie im Praxisalltag oftmals vor Herausforderungen, zu denen man im Lehrbuch keine Antworten findet. So sind Therapierende im Rahmen von Haus- und Heimbesuchen oftmals mit Situationen konfrontiert, in denen sie ohne die Grundlage einer bildgebenden Diagnostik (VFS/FEES) eine aussagekräftige Entscheidung zur Schluckfähigkeit der Betroffenen treffen und einen entsprechenden Befund formulieren sollen. Auch sind in der Theorie ersichtliche Vorgehensweisen (z.B. Compliance von PatientInnen/Angehörigen, Interdisziplinärer Austausch zu Pflegenden/ÄrztInnen), in der Praxis nicht immer zufriedenstellend umsetzbar. So finden sich Therapierende in Situationen wieder in denen die in der Therapie empfohlenen Maßnahmen außerhalb des Therapiesettings nicht immer umgesetzt werden (können). Das Seminar diskutiert diesen Umstand und bietet Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der Anforderungen.

Seminarablauf / Inhalte:
Nach einem Basisstreifzug über die Physiologischen Grundlagen des Schluckaktes und den Leitsymptomen einer Dysphagie, werden der Aspirationsschnelltest und die klinische Schluckuntersuchung vorgestellt, auf deren Grundlage Anregungen für die Verschriftlichung eines aussagekräftigen Befundes geben werden. Thematisiert werden überdies Möglichkeiten der Absicherung für die (Nicht-)Einhaltung von Kost- und Schluckempfehlungen und erste Schritte der Therapieplanung mittels einer Übungssammlung auf Grundlage der Funktionellen-Dysphagie-Therapie (FDT).

Zielgruppe/Voraussetzungen:
Das Seminar richtet sich an Therapierende, die bereits über grundlegendes Wissen und Erfahrungen in der Behandlung neurogener Dysphagien verfügen, Inhalte auffrischen und wiederholen wollen und sich im Praxisalltag mit den obig geschilderten Herausforderungen konfrontiert sehen.

Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Rheine ab. Anschließend war er bis 2012 als Logopäde in einem ambulanten Therapiezentrum für Kinder und Erwachsene in Augsburg tätig. Ab 2012 arbeitete Sascha Inderwisch in verschiedenen Praxen und klinischen Einrichtungen u.a. in der Abteilung für Physikalische Frührehabilitation im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen und im Konsildienst der Stroke-Unit im Stadtkrankenhaus Schwabach mit den Schwerpunkten Dysphagie und TK-Management. Sascha Inderwisch ist Dozent für das Fach "Laryngektomie" an der Berufsfachschule für Logopädie in Ulm (IB) und absolvierte berufbegleitend das Bachelorstudium der „Medizinalfachberufe“ (FH-Nordhessen) und das Masterstudium „Erwachsenenbildung“ (TU Kaiserslautern). Von 2014 bis 2020 war er primär als Lehrlogopäde (Unterricht und Supervision) an der Berufsfachschule für Logopädie in Fürth für die Fachbereiche "Redeflussstörungen" und "Dysphagie" und zuletzt an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München für den Fachbereich "Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen" tätig. Derzeit ist Sacha Inderwisch als Referent an verschiedenen Bildungseinrichtungen in der Aus- und Weiterbildung von LogopädInnen tätig.

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