Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen - Abgrenzungen zu anderen Störungsbildern, interdisziplinäre Diagnostik und Therapie

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen - Abgrenzungen zu anderen Störungsbildern, interdisziplinäre Diagnostik und Therapie
260,00 € *
  • SEM20-02-14-1
  • Kurzübersicht
    Datum: 14.02.2020 - 15.02.2020

    Uhrzeiten:
    FR 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
    SA 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

    Seminarort: ZAB Gütersloh, Haus 21

    Referent: Dr. Markus Westerheide; Lehrer, Staatsexamina in den Fachrichtungen Gehörlosen-, Schwerhörigen- & Sprachheilpädagogik

    Fortbildungspunkte: 16
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Informationen "Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen - Abgrenzungen zu anderen Störungsbildern, interdisziplinäre Diagnostik und Therapie"
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen werden seit Jahren kontrovers von Berufsgruppen diskutiert, die mit der Thematik konfrontiert sind. Bisher gibt es jedoch weder einen diagnostischen noch therapeutischen „Goldstandard“.

Das Seminar soll diesbezüglich einen Überblick über den aktuellen Stand der Fachdiskussion zum Themenkomplex AVWS geben und an der Praxis orientierte Möglichkeiten einer möglichst frühen Erfassung und Intervention aufzeigen. Zudem werden interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt.
Ein auf fachmedizinischen und fachpädagogischen Leitlinien basierendes Modell der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung wird als Basis für Diagnostik und Therapie vorgestellt. Theoretische Grundlagen werden durch praktische Übungen für diagnostische und therapeutische Arbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern ergänzt. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf eine gezielte Anamnese sowie eine zielgerichtete Auswertung vorliegender diagnostischer Erkenntnisse als Grundlage für therapeutische Intervention, Förderung und Beratung gelegt. Die Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden ist erwünscht.

Wesentliche Seminarziele sind es in diesem Zusammenhang Sicherheit im Umgang mit der Terminologie, den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten und in der interdisziplinären Vernetzung zu gewinnen.

Dr. Markus Westerheide ist Abteilungsleiter am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Osnabrück und hier verantwortlich für die Förderung hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher im vorschulischen und schulischen Bereich. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Pädagogen aller Fachrichtungen, Behörden, Ärzte, Hörgerätekustiker und Therapeuten (Ergotherapie und Logopädie). Dazu kommen Lehraufträge & Studierendenfortbildungen an den Universitäten Hamburg und Oldenburg sowie an mehreren niedersächsischen Studienseminaren und eine mehrjährige Berufstätigkeit in der Hör-/Sprachförderung & Beratung hörgeschädigter Kinder & Jugendlicher. Seit 2007 arbeitet er schwerpunktmäßig in der Hör-/Sprachdiagnostik & Beratung. Dr. Westerheide ist Co-Leiter des Arbeitskreis Pädagogische Audiologie Norddeutschland und Mitglied im Bundesarbeitskreis Pädagogische Audiologie (hier Co-Author desBDH-Grundsatzpapieres ‚Pädagogisch-audiologische AVWS-Überprüfungen‘)
Berufsqualifikationen: 1.&2. Staatsexamen als Grund- & Hauptschullehrer (1999/2001). Aufbaustudium mit Staatsexamina in den Fachrichtungen Gehörlosen-, Schwerhörigen- & Sprachheilpädagogik an der Universität Hamburg (2004). 2015 Promotion an der Universität HH (Themenschwerpunkt Pädagogische Audiologie).
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